Numismatisches Puzzle: Taler, Zürich 1715 (Schweiz)

Numismatisches Puzzle: Taler, Zürich 1715 (Schweiz)

Numismatisches Puzzle: Sixtus V.

Um die Finanzen des Vatikan war es schlecht bestellt im 16. Jh. Als neuer Papst setzte Sixtus V. – hier auf einer Silbermünze von 1588 – daher auf hohe Steuern und rigoroses Sparen. Nach nur fünfjährigem Pontifikat starb er als einer der reichsten Herrscher Europas.

Numismatisches Puzzle: Manilla

Eine Manilla sieht aus wie ein Armreif, doch ihre Öffnung ist viel zu weit für Körperschmuck. Tatsächlich dienten Manillas als Zahlungsmittel im Handel mit westafrikanischen Stämmen und waren über Jahrhunderte in Gebrauch.

Numismatisches Puzzle: Melanesischer Eberzahn

Das ist ein Eberzahn. Auf einer Inselgruppe östlich von Australien wird Reichtum traditionell in Schweinen bemessen. Kreisrund gewachsene Eberzähne dienen noch heute als Brautpreis oder Sühnegeld – und zieren sogar die Nationalflagge von Vanuatu.

Numismatisches Puzzle: Niccolò Tron

Der Doge war Venedigs oberster Beamte – und verlor mit der Zeit immer mehr von seiner Macht. Niccolò Tron blieb der einzige Doge, der sein Porträt auf eine venezianische Münze setzte, die nach ihm benannte Lira Tron.

Numismatisches Puzzle: Matapan

Matapan bezeichnet auf Arabisch die um 1200 eingeführten schweren venezianischen Silbermünzen nach dem thronenden Christus auf der Rückseite. Sie erpuzzeln jedoch die Vorderseite mit dem Heiligen Markus, der dem Staatsoberhaupt das Banner überreicht.

Numismatisches Puzzle: Harald Blauzahn

Harald Blauzahn führte im zehnten Jahrhundert in Dänemark eine einheitliche Münzprägung ein. Seine Halbbrakteaten waren hauchdünn, so dass das Motiv sich noch auf die Rückseite durchdrückte.

Numismatisches Puzzle: Anastasius

Dieses Mal haben wir eine sogenannte Halbsiliqua des Ostgotenkönigs Theoderich des Großen. Er herrschte zwischen 493 und 526 n. Chr. über Italien, mit der Gunst des mächtigen oströmischen Kaisers Anastasius I. Deswegen sehen wir dessen Porträt auf der Vorderseite.

Numismatisches Puzzle: Kuschan auf sasanidisch

Diese Goldmünze stammt aus den Gebieten von Kuschan, einem Reich Nordindiens. Allerdings erinnert sie an sasanidische Münzen, denn als dieses Stück in der Mitte des 4. Jh.s n. Chr. geprägt wurde, herrschten die Sasaniden über Kuschan.

Numismatisches Puzzle: Chandragupta II.

Nordindien erlebte um 400 eine Blütezeit unter der Guptadynastie. König Chandragupta II. förderte aber nicht nur Künste und Kultur, er hieß auch der „Welteroberer“. Mit Bogen und Schwert bewaffnet zeigt Chandragupta auf diesem goldenen Dinar seine kämpferische Seite.