Hintergrundartikel

Napoleon III., Gemälde von Alexandre Cabanel, um 1865. Es war das Lieblingsporträt Kaiserin Eugénies, weil es seine Person am getreusten darstellte.

Frankreichs Geschichte in Münzen – Teil 3: Ein neuer Napoleon

Unter Kaiser Napoleon III. erlebte Frankreich einen wirtschaftlichen Aufschwung. Das Stadtbild von Paris wurde komplett erneuert, das Münzbild ebenso. Der Gold Rush in den USA stieß Europas Silbergeld in eine Krise. Die Antwort kam aus Frankreich.

Das Heidelberger Fass und der frühneuzeitliche Weinbau

Eigentlich war das bekannteste Symbol der Stadt Heidelberg eine Art Staatskasse: Das Heidelberger Fass wurde gebaut, um den Steuerertrag der Pfalz aus dem Weinbau aufzunehmen. Und dann machte es ein calvinistischer Propagandist zu einer Touristenattraktion. Dies zeigt eine Medaille, die Künker am 29. September 2023 versteigert.

Horace Vernet, Barrikadenkampf in der Rue Soufflot, Paris, 25. Juni 1848 (Juniaufstand).

Frankreichs Geschichte in Münzen – Teil 2: Von der Zweiten Republik zum Zweiten Kaiserreich

Frankreichs Bevölkerung litt im 19. Jahrhundert unter Hunger und Armut. Es kam zu Aufständen und einer Revolution. Doch der erste Präsident der neuen Republik war ein Neffe Napoleons und schlug ganz nach dem alten Kaiser.

Jean Duplessis-Bertaux, Der Sturm auf die Tuilerien am 10. August 1792, 1793.

Frankreichs Geschichte in Münzen – Teil 1: Könige, Konsuln und Kaiser

Die Französische Revolution revolutionierte auch das Geldwesen des Landes. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch Frankreichs Geldgeschichte der Neuzeit. Beginnen wir mit der Ersten Republik und einer der berühmtesten französischen Münzen überhaupt.

Eine Karte des Herzogtums Jülich-Berg von Willem und Joan Blaeu, 1645, davor die Wertseite des neuentdeckten Nominals, eines 6 Albus leicht von 1640.

Eine Neuentdeckung aus Jülich-Berg

Neue Münzvarianten sind keine Seltenheit, ein völlig unbekanntes Nominal hingegen schon. Joachim Stollhoff hat einen 6 Albus leicht des Herzogtums Jülich-Berg von 1640 entdeckt, der in der kommenden Auktion Münzen & Medaillen GmbH angeboten wird.

Judenverfolgerin Maria Theresia

Am 18. Dezember 1744 erließ Maria Theresia ein Dekret, in dem sie 40.000 böhmische Juden ihrer Heimat beraubte. Eine Medaille zeugt davon, dass sie es aus finanziellem und diplomatischem Druck zurücknehmen musste. Die Zeit der Judenvertreibungen war erstmal vorbei – zumindest bis zum Völkermord an den Juden im 20. Jahrhundert.

Die Jahrhunderthochzeit in Sachsen

Ein Fest war zur Zeit des Absolutismus nicht einfach nur ein Treffen mit Freunden und Familie. Es war ein politisches Mittel, um den eigenen Status zu propagieren. Das tat August der Starke im Jahr 1719. Die Hochzeit seines Sohnes war da nur der willkommene Anlass.

Vom Taler zur Mark: der lange Weg zur gemeinsamen Währung

Während sich Deutschland im 19. Jahrhundert allmählich zu einem Nationalstaat entwickelte, wurden auch die vielen Währungen der deutschen Gebiete Schritt für Schritt vereinheitlicht. Münzen des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha aus Künkers Auktion 388 illustrieren den langen Weg vom Taler zur Mark.

Gustav III.: Ein konservativer Revolutionär

Am 20. Juni 2023 versteigert Künker Medaillen, die der schwedische König Gustav III. höchstpersönlich dem jungen Peter Friedrich August von Oldenburg schenkte. Diese Medaillen dokumentieren die Politik des Königs, der auf einem Maskenball im Jahr 1792 erschossen wurde.

Als der König im Sterben lag… – Die spektakulärste britische Goldmünze der Neuzeit

Im Rahmen des 4. Teils der außergewöhnlichen British Collection bietet SINCONA mehrere äußerst seltene Probeprägungen an, bei denen es sich zum Teil um die besterhaltenen Exemplare handelt, die auf dem Markt zu finden sind. Wir erzählen deren Geschichte.