Münzen, Medaillen und mehr

Der Centén von 1609: Die teuerste europäische Münze

Am 24. November 2025 wurde in Genf ein neuer Rekord aufgestellt: Der 1609 geprägte Centén zu 100 Escudos im Gewicht von 340 Gramm Gold ist mit einem Zuschlag von 2,3 Mio. CHF die teuerste europäische Münze der Neuzeit. Mit Aufgeld entspricht das rund 3 Mio. Euro bzw. fast 3,5 Mio. US-Dollar.

Wettbewerb der Springbrunnen in Braunschweig

Kann man einen Machtkonflikt durch das Bauen des besten Springbrunnens austragen? So geschehen in Braunschweig. Eine Medaille von 1691 erinnert daran, dass die Herrscher von Braunschweig-Wolfenbüttel und Braunschweig-Lüneburg um die Vormacht stritten. Sie zeigt die Wasserkunst, mit der der Springbrunnen von Herrenhausen betrieben wurde.

Menschen und Märkte

Goetz-Ulf Jungmichel zum Beisitzer des Vorstandes im Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. gewählt.

Der Berufsverband des Deutschen Münzfachhandels e.V. hat kürzlich seine Vorstandswahlen abgehalten, bei denen wichtige personelle Entscheidungen getroffen wurden.

NGC bietet im November wieder Vor-Ort-Bewertungen in München an

Die NGC wird vom 11. bis 16. November 2024 in der Niederlassung in München wieder die beliebten Vor-Ort-Bewertungen von Münzen und Medaillen aus der Zeit vor 1965 durchführen

Swinging London: Coinex 2024

Trotz Brexit und konkurrierender Events: Die Coinex ist eine Reise wert, vor allem um die vielen jungen Münzhändler und Münzhändlerinnen kennenzulernen. Denn London swingt auch bei der Coinex. Ursula Kampmann berichtet.

Von Brutus bis Brandt – Digitale Ausstellung der Deutschen Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank zeigt die digitale Ausstellung „Von Brutus bis Brandt – Münzen als Zeugnis kollektiver Erinnerung“. Technisch aufwendig werden acht Münzen von der Antike bis in die Gegenwart genau unter die Lupe genommen.

Hideo Futahashi (†2024)

Erst jetzt wurde bekannt, dass Hideo Futahashi verstorben ist. Herr Futahashi war eine Schlüsselgestalt für Europäer, die auf dem japanischen Münzenmarkt Fuß fassen wollten. Er gehörte zu den weltoffenen Japanern und liebte es, europäischen Münzbegeisterten sein schönes Land näher zu bringen.

640 Seiten für ein halbes Jahrtausend – Das neue Buch von Albert Raff

Albert Raff gilt als große Autorität der württembergischen Numismatik. Nun hat er sein umfangreiches Werk über die württembergische Münzgeschichte vorgelegt, an dem er rund ein Jahrzehnt lang gearbeitet hat. Matthias Ohm kennt die Details.