972Germany Gold pattern thaler
of Joachim Murat, 1806.
Special Strike
Schätzpreis: 300.000 EUR

947Roman Empire
Aureus
Probus
Schätzpreis: 60.000 EUR

773Ancient Greece
Syracuse
decadrachm by Euainetos
Schätzpreis: 100.000 EUR

1011Belgium
Grand écu d'or
du Brabant
PCGS MS 63
Schätzpreis: 60.000 EUR

1054Chinese Empire,
Gold pattern dollar
Special Strike
Schätzpreis: 200.000 EUR

1753France
Napoleon I
5 franc "République"
Gold pattern
Schätzpreis: 150.000 EUR

1808France
Charles X
Platinium medal of the coronation
Schätzpreis: 80.000 EUR

2122Great-Britain
Charles II
Gold Broad pattern 1660 London
Proof
Schätzpreis: 150.000 EUR

2476Russia
Nicolas I
platinum 12 roubles 1842
NGC MS 63
Schätzpreis: 30.000 EUR

2553USA
20 $ 1921,
Philadephia
PCGS MS 63
Schätzpreis: 100.000 EUR
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Goldmünzen aus dem Musée Romain Lausanne-Vidy gestohlen

Am 18. November 2025 ereignete sich ein brutaler Raubüberfall im Musée Romain Lausanne-Vidy. Verschwunden sind mehrere Dutzend römischer Goldmünzen, die wohl ebenfalls im Schmelztiegel gelandet sind.

von Ursula Kampmann

Inhalt

Die Serie der Raubüberfälle auf Museen mit Münzausstellungen reißt nicht ab. Jetzt war das Musée Romain von Lausanne-Vidy an der Reihe.

Ein brutaler Überfall

Am Dienstag, dem 18. November um 16.45 kauften sich zwei Männer Eintrittskarten an der Museumskasse. Sie warteten in den Räumlichkeiten bis alle Besucher das um 18.00 schließende Museum verlassen hatten, ehe sie den Sicherheitsbeamten angriffen und ihn fesselten. Anschließend brachen sie eine Vitrine mit römischen Goldmünzen auf und raubten mehrere Dutzend davon. Nachdem die Täter geflohen waren, gelang es dem Wachmann die Polizei zu informieren.

Das löste einen Großeinsatz der Stadtpolizei Lausanne aus, die dafür mit der Kantonspolizei und der Kantonspolizei des Waadt zusammenarbeitete. Mit Hilfe einer Hundestaffel hofft man, auf die Spur der Verbrecher zu kommen. Die befinden sich weiterhin auf der Flucht.

Das Museum als leichte Beute

Museen sind in den letzten Wochen immer öfter Ziel von brutalen Überfällen geworden, die häufig von Gelegenheitsdieben und Kleinkriminellen verübt werden. Das in Glasvitrinen liegende Gold reizt zum Einbruch. Häufig halten die Vitrinen trotz Sicherheitsglas der immensen Gewalt, die von Verbrechern eingesetzt wird, nicht stand.

Da die Räuber die gestohlenen Objekte nicht auf dem Kunstmarkt verkaufen, sondern einschmelzen, ist die Gefahr des Verlusts von Kulturgut besonders hoch.

Das Schweizer Sender RTS berichtete darüber.

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