Die punische Göttin

Am Freitag, dem 13. März 2015, versteigert das Auktionshaus Künker eine sikulopunische Prägung mit enigmatischer Darstellung: Auf der Vorderseite blickt uns eine schöne Frau mit einer phrygischen Mütze an. Ist es Dido? Ist es Tanit? Oder ist es eine ganz andere Göttin?

Sizilianisches Mosaik Teil 10: Rettung durch die Mutterstadt Korinth

Nach der Ermordung des Dion, Herrscher in Syrakus, suchten seine Anhänger Hilfe in Korinth, woher vor vielen Jahrhunderten die Siedler gekommen waren, die Syrakus gegründet hatten. Tatsächlich gelang es Timoleon, das syrakusanische Gebiet zu stabilisieren.

Sizilianisches Mosaik Teil 12: Naxos und Leontinoi

Naxos war die erste griechische Stadt, die auf dem Boden Siziliens gegründet wurde. Heute sehen wir seine Münzen sowie die des von Naxos aus gegründeten Leontinoi und der Stadt Katane.

Sizilianisches Mosaik Teil 11: Die klassische Münzprägung von Syrakus

Die Münzen von Syrakus gehören zu den schönsten Prägungen der Antike. Hier sehen Sie einige Beispiele.

Fälschungen erkennen – leicht gemacht

Teil 3: Galvanos

In den letzten beiden Teilen von „Neues von der Fälschungsfront“ haben wir uns mit Fälschungen beschäftigt, die mittels neu geschnittener Stempel hergestellt wurden sowie mit gegossenen Fälschungen. Dieser Teil ist einer dritten Sorte von Fälschungen gewidmet: den Galvanos…

Griechische Söldner in persischen Diensten

In Auktion 304 offeriert das Osnabrücker Auktionshauses Künker eine Serie früher persischer Prägungen mit Porträts von Königen und Satrapen. Dazu gehören vier der enigmatischen Tetradrachmen vom Athener Typus mit kleinen Porträts oder aramäischen Buchstaben im Münzbild. Sie dürften im persischen Auftrag produziert worden sein, um griechische Söldner zu zahlen.

Der Pegasos von Korinth

Dieser wunderschöne, frühe Stater von Korinth zeigt Pegasos auf der Vorderseite. Das geflügelte Pferd war das Symbol, mit dem sich alle Bürger der Stadt Korinth identifizieren konnten. Doch warum war es das, und wie kam es dazu?

Dionysos – Die griechische Erlebnisreligion

Die meisten können nur den Kopf schütteln, wenn sie die griechischen Sagen lesen. Welcher vernünftige Mensch kann an Götter glauben, die sich aufführen, als wären sie direkt einer Fernsehserie billigster Machart entsprungen. Da gibt es Ehebruch, Vergewaltigung, Intrigen und Betrug. Ein liebestoller Zeus läuft jeder Frau nach, der er habhaft werden kann, und seine gestrenge Gattin rächt sich dafür. Jedes Mitglied des griechischen Pantheons hat seine Lieblinge und seine Feinde, und gerecht geht es in keinem Fall zu. Uns ist der Blick auf das Wesen der griechischen Religion durch 2000 Jahre Christentum versperrt. Um nachzuvollziehen, an was ein Grieche dachte, wenn er Zeus, Athena oder Dionysos sagte, müssen wir zu den Ursprüngen zurückgehen.

Ainos – Eine Handelsstadt in Thrakien

Ainos, das heutige Enez im europäischen Teil der Türkei, besaß in der Antike keinerlei bedeutende Bodenschätze. Soweit wir wissen gab es auch keine nennenswerte Industrie, und trotzdem erreichte die Stadt im 5. Jahrhundert v. Chr. einen Wohlstand, der seinesgleichen in der antiken Welt suchte. Schuld daran war ihre verkehrspolitisch hervorragende Lage.

Eulen nach Athen tragen

Der Parthenon von Athen – bezahlt mit athenischen Tetradrachmen.

Im Jahre 479 besiegten die Griechen die Perser bei Plataiai. Daß damit ein Jahrzehnte langer Kampf zu Ende sein würde, wagte damals noch niemand zu hoffen. Im Gegenteil, jede griechische Stadt fürchtete, daß der persische König mit seinen unermeßlichen Schätzen und seinen sagenhaften Ressoucen ein neues, ein noch größeres Heer aufstellen würde, um ganz Griechenland zu erobern. Man mußte etwas unternehmen, um dem zuvor zu kommen. So gründeten einige griechische Städte unter Führung von Athen einen Bund, um sich bei einem Angriff zu verteidigen.