Münzen, Medaillen und mehr

750.000 CHF für den ersten Sovereign
Ein königliches Edikt vom 28. Oktober 1489 schuf eine neue Goldmünze für das englische Königreich: den Sovereign. Das beste Exemplar eines Sovereigns der ersten Generation wurde gerade bei Numismatica Genevensis SA versteigert. Er wurde mit 750.000 CHF zugeschlagen.

Der Centén von 1609: Die teuerste europäische Münze
Am 24. November 2025 wurde in Genf ein neuer Rekord aufgestellt: Der 1609 geprägte Centén zu 100 Escudos im Gewicht von 340 Gramm Gold ist mit einem Zuschlag von 2,3 Mio. CHF die teuerste europäische Münze der Neuzeit. Mit Aufgeld entspricht das rund 3 Mio. Euro bzw. fast 3,5 Mio. US-Dollar.








Bargeld bleibt beliebtestes Zahlungsmittel
Eine aktuelle Studie der Bundesbank hat das Zahlungsverhalten der Deutschen im Jahr 2023 untersucht. Die Ergebnisse finden Sie hier.
Mehr als 2000 mittelalterliche Denare in Tschechien entdeckt
Es soll einer der bedeutendsten tschechischen Münzfunde der letzten 10 Jahre sein: Nahe Kutná Hora wurden mehr als 2000 Münzen aus der Zeit um 1100 entdeckt. Der Fund stammt aus einer Zeit der Konflikte innerhalb der Přemysliden-Dynastie um den Prager Fürstenthron.
Neueröffnung des Schwedischen Wirtschaftsmuseums
2019 zog das schwedische Museum mit dem Doppelnamen „Wirtschaftsmuseum – das Königliche Münzkabinett“ an einen neuen Standort. Seitdem gab es nur Sonderausstellungen zu sehen. Jetzt wurden die zwei Dauerausstellungen zu den Themen Geld und Wirtschaft eröffnet.
Martin Lory (1932–2024)
Der Numismatische Verein Bern trauert um sein Ehrenmitglied Martin Lory, das nach einem reich erfüllten Leben in seinem 92. Lebensjahr friedlich einschlafen durfte.
Der mit dem Wolf zahlt: Kostenfreier Abendvortrag im kelten römer museum manching
Im Rahmen der „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“ referiert Dr. Katharina Martin am 17. Juli zum Thema „Der mit dem Wolf zahlt – Ungewöhnliche Kleinsilbermünzen aus Kleinasien.“
Militär-Motiv im Wechselgeld – oder: Wie politisch dürfen 2-Euro-Münzen sein?
Litauen plant die Gestaltung einer 2-Euro-Gedenkmünze zur Verteidigung „gegen ausländische bewaffnete Kräfte“. Kritiker befürchten eine numismatische Mobilmachung– und warten gespannt auf ein mögliches Veto aus anderen Euro-Ländern. Doch gab es überhaupt vergleichbare Fälle?