263DEUTSCHLAND.
Hamburg,
Silbermedaille o. J. (1696).
Schätzpreis: 2.000 CHF

396DEUTSCHLAND.
Sachsen-Jena,
Taler 1678.
Schätzpreis: 8.000 CHF

714KOREA.
Amulett o. J. (19. Jh.).
Schätzpreis: 5.000 CHF

789NORWEGEN.
Christian IV.,
Speciedaler 1646.
Schätzpreis: 4.000 CHF

823RDR / ÖSTERREICH.
Leopold I.,
10 Dukaten 1668 KB.
Schätzpreis: 120.000 CHF

1058USA.
50 Dollars 1915 S.
Schätzpreis: 40.000 CHF

1429SCHWEIZ.
Luzern,
5 Dukaten 1741.
Schätzpreis: 50.000 CHF

1571SCHWEIZ.
Zürich,
4 Dukaten 1624
Schätzpreis: 15.000 CHF

2360SCHWEIZ.
Solothurn,
Goldmedaille 1890.
Schätzpreis: 7.500 CHF

3696SCHWEIZ.
Zürich,
Halbtaler 1773.
Schätzpreis: 6.000 CHF
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Österreichische Numismatische Gesellschaft ehrt verdiente Numismatiker

von Andrea Pancheri

Die Jahreshauptversammlung der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft (ÖNG) am 26. März 2025 stand ganz im Zeichen der umayyadischen Münzprägung und Ehrungen. Lutz Ilisch vom Orientalischen Seminar der Universität Tübingen stellte die Frage „Warum kamen umayyadische Kupfermünze aus Tangar nach Berlin und nicht nach Wien“? Gefolgt von diesem spannenden Vortrag stellte Nikolaus Schindel (Österreichische Akademie der Wissenschaft) die im Selbstverlag der ÖNG produzierte „Sylloge Nummorum Arabicorum Österreich Band 1: Frühislamische Kupfermünzen nach der Reform von 77 AH (696/697 n. Chr.)“ vor. 

Von l. nach r.: Heinz Winter, Susanne Sauer, Lutz Ilisch. Foto: AnPa.

Von l. nach r.: Heinz Winter, Susanne Sauer, Lutz Ilisch. Foto: AnPa.

Bereits 1958 schuf die ÖNG mit der Eckhel-Medaille, eine Auszeichnung, die für Verdienste um die numismatische Wissenschaft verliehen wird. 

Für seine jahrzehntelange numismatische Forschung zur mittelalterlichen islamischen Welt erhielt Lutz Ilisch im Zuge der Jahreshauptversammlung diese Auszeichnung. Als ehemaliger Leiter der Forschungsstelle für islamische Numismatik an der Universität Tübingen erweiterte er nicht nur den Sammlungsbestand auf ca. 100.000 islamische Münzen, sondern war auch maßgeblich für die Schaffung der Sylloge Numorum Arabicorum Tübingen verantwortlich. 2017 erhielt er die Medaille der Royal Numismatic Society (RNS).

Der Zweite mit der Eckhel-Medaille ausgezeichnete Wissenschaftler ist Heinz Winter. Er betreut als Kustos seit Jahrzehnten die Medaillensammlung des Münzkabinetts im Kunsthistorischen Museum Wien. Neben seiner Promotionsschrift zur Frühzeit des Friesacher Pfennigs beschäftigte er sich in seinen Publikationen hauptsächlich mit den Medaillen Kaiser Maximilian I. und ist bereits Träger der Schreiner-Medaille der ÖNG.

Die Schreiner-Medaille ist eine weitere Auszeichnung der ÖNG. Sie wird an Personen verliehen, die sich um die Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Die diesjährige Verleihung der Medaille an Susanne Sauer ist die Wertschätzung für ihre jahrelange Redaktionsarbeit bei den Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft (MÖNG), ihrer Vizepräsidentschaft und der Betreuung der elektronischen Medien.

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