AK 112 Los 71Kilikien,
Persicher Satrap Mazzaios.
AR Stater (361-334 v. Chr.)
mit dem Baal von Tarsos.
Erhaltung: vz.
Schätzpreis: 2.000 EUR

AK 112 Los 472Römisches Reich, Titus.
AE Sesterz (80-81 n. Chr.), Rom.
Darstellung der Judaea Capta.
Erhaltung: Prachtexemplar, selten, vz.
Schätzpreis: 26.000 EUR

AK 112 Los 505Römisches Reich, Trajan.
AV Aureus (107-113 n. Chr.), Rom.
Restitutionsprägung auf Augustus.
Erhaltung: extrem selten, f.ss.
Schätzpreis: 24.000 EUR

AK 112 Los 1467Provinz der Vereinigten Niederlande.
Adlertaler (Arendsrijksdaalder) 1598.
Erhaltung: sehr selten, ss.
Schätzpreis: 800 EUR

AK 112 Los 1871Bremen, Stadt.
Taler 1657.
Mit Titel Ferdinand III.
Erhaltung: f.vz/vz.
Schätzpreis: 1.200 EUR

AK 112 Los 2139Freie Stadt Frankfurt.
Vereinstaler 1857.
Erhaltung: Prachtexemplar, Erstabschlag.
Schätzpreis: 3.900 EUR

AK 112 Los 2363Sachsen-Meiningen, Louise Eleonore.
Konventionstaler o. J. (nach 1803)
a. d. Tod von Herzog Georg.
Erhaltung: äußerst selten, st.
Schätzpreis: 6.100 EUR

AK 113 Los 149Zentralafrikanische Republik.
Banque des États de l'Afrique Centrale,
1000 Francs 1974.
Erhaltung: I-.
Schätzpreis: 500 EUR

AK 113 Los 161Lübeck.
Commerz-Bank,
20 Thaler 1. Juli 1865 (1866), Blanko.
Erhaltung: I.
Schätzpreis: 400 EUR

AK 113 Los 288Noten der Bank Deutscher Länder.
50 Deutsche Mark 1948, Muster.
Erhaltung: sehr selten, I.
Schätzpreis: 1.000 EUR
alle Beiträge Menschen und Märkte

Holding the Divine – eine numismatische Ausstellung in Rom

Von Emilie Hager und Sven Martzinek

Der Kurs „Coins and the Sacred in Roman and Early Modern Times“ fand vom 11. bis 20. November 2024 in Rom statt. Veranstaltet wurde er vom Koninklijk Nederlands Instituut Rome (KNIR) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) Rom und der National Research School for Classical Studies in the Netherlands (OIKOS).

Blick in den prunkvollen Hauptsaal aus dem 18. Jh. Foto: Sven Martzinek.

Blick in den prunkvollen Hauptsaal aus dem 18. Jh. Foto: Sven Martzinek.

Im Rahmen des Kurses wurde die numismatische Ausstellung „Holding the Divine – Coins and Religion in Rome“ in der Biblioteca Casanatense erarbeitet. Sie wurde von 18 Studierenden aus den Niederlanden, Deutschland und Österreich konzipiert und widmet sich Darstellungen religiöser Motive auf Münzen der römischen Republik und Kaiserzeit sowie päpstlichen Medaillen.

Rede der Direktorin der Biblioteca Casanatense, Cristiana Aresti, zur Eröffnung der Ausstellung. Foto: Sven Martzinek.

Rede der Direktorin der Biblioteca Casanatense, Cristiana Aresti, zur Eröffnung der Ausstellung. Foto: Sven Martzinek.

Die Auswahl der Objekte erfolgte anhand der Münzsammlung der Biblioteca Casanatense, deren Ursprünge im 18. Jahrhundert liegen und die größtenteils noch unpubliziert ist. Die Ausstellung umfasst insgesamt sechs Vitrinen im prunkvollen Hauptsaal, der rund 60.000 Bücher beherbergt. Neben einer Vitrine zur Einführung in die Thematik wurde je ein Schaukasten zu einem der fünf Unterthemen „Religious Authorities“, „Communication through Coins“, „Religious Constructions“, „Gods and Saints“ und „Religious Symbols“ gestaltet.

Die Ausstellung verteilt sich über sechs Vitrinen. Foto: Sven Martzinek.

Die Ausstellung verteilt sich über sechs Vitrinen. Foto: Sven Martzinek.

Von der ersten Idee über die Auswahl und Bearbeitung der Exponate, die Recherche, das Verfassen und Redigieren der Texte bis hin zur Werbung und Organisation der Ausstellungseröffnung lag die gesamte Verantwortung bei den Studierenden, die das Projekt innerhalb von neun Tagen finalisierten. Die Dozierenden Dr. Erika Manders, Dr. Liesbeth Claes, Dr. Marleen Termeer, Paul Beliën und Dr. Martin Hirsch, die langjährige Erfahrung in verschiedenen numismatischen Bereichen aufweisen, betreuten das Projekt durch Vorträge. Im Rahmen des Kurses wurde auch die Ausstellung der Münzsammlung der Musei Capitolini sowie der Medagliere der Biblioteca Apostolica Vaticana besucht.

Die Ausstellung läuft voraussichtlich bis zum 14. März 2024 in der Biblioteca Casanatense (Via S. Ignazio, 52, Roma, 00186, Italien). Der Eintritt ist kostenlos.

Nichts mehr verpassen?

NEWSLETTER HIER ABONNIEREN