Auktion 112 Los 132Ägypten.
AV Tetradrachme (282-272 v. Chr.),
König Ptolemaios II. und Königin Arsinoe II.
Aus der großen Sammlung der Münzstätte Alexandria.
Erhaltung: ss+
Schätzpreis: 2.500 EUR

Auktion 113 Los 299Noten der Bank Deutscher Länder.
50 Deutsche Mark o.D. ( 1948-1949) "Liberty".
Erhaltung: extrem selten, I
Schätzpreis: 9.000 EUR

Auktion 112 Los 71Kilikien/Mazaios.
AR Stater (361-334 v. Chr.).
Vs. Baal von Tarsos.
Erhaltung: vz
Schätzpreis: 2.000 EUR

Auktion 112 Los 1701Haus Habsburg.
Taler 1780 SF
mit Gegenstempel Dschibuti (1870-1900).
Erhaltung: ss
Schätzpreis: 400 EUR

Auktion 112 Los 2875Mecklenburg-Strelitz.
20 Mark 1905 A.
Erhaltung: ss/vz
Schätzpreis: 6.000 EUR

Auktion 113 Los 66Polen, Herzogtum Warschau.
1 Talar 1. Dezember 1810.
Erhaltung: III-IV
Schätzpreis: 1.500 EUR

Auktion 113 Los 471Deutsch-Asiatische Bank, 1907-1918.
1 Dollar 1.3.1907, Tsingtau.
Erhaltung: sehr selten, restauriert
Schätzpreis: 2.000 EUR

Auktion 113 Los 492Zinskupons bayerischer Staatsanleihen.
Königlich Bayerisches Allgemeines Anlehen.
8,75 Mark 1.3.1919.
Erhaltung: selten, I
Schätzpreis: 300 EUR

Auktion 113 Los 901Schlesien, Trebnitz.
Stadthauptkasse.
10 Pfennig o.D. (Anfang August 1914).
Erhaltung: extrem selten, I-
Schätzpreis: 350 EUR

Auktion 113 Los 957Lettland, Mitau.
1 Kopeke 12.08.1915.
Musterschein, handgeschrieben des
"Bürgermeisters von Mitau".
Erhaltung: I
Schätzpreis: 300 EUR
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Glücklich, wer sein Geld in Tokio verliert

Tokio ist bekannt für seine ehrlichen Bürgerinnen und Bürger und deren Liebe zum Bargeld. Im vergangenen Jahr haben sich die Einwohner der japanischen Hauptstadt wieder einmal selbst übertroffen. Finder haben 2022 Bargeld in Höhe von insgesamt fast 4 Milliarden Yen (30 Millionen Dollar bzw. 28 Millionen Euro) der Polizei übergeben. Die National Police Agency sieht darin einen Hinweis auf eine Rückkehr zur Normalität nach zwei Jahren wirschaftlicher Turbulenzen. 2021 waren nur 600 Millionen Yen gefunden worden.

2022 haben Finder in Tokio die Rekordsumme von insgesamt fast 4 Milliarden gefundenen Yen bei der Polizei abgeliefert. Foto: David Mark über Pixabay.

2022 haben Finder in Tokio die Rekordsumme von insgesamt fast 4 Milliarden gefundenen Yen bei der Polizei abgeliefert. Foto: David Mark über Pixabay.

Von den abgegebenen 4 Milliarden Yen im Jahr 2022 konnten 3 Milliarden wieder ihren glücklichen Eigentümern zurückerstattet werden. Nach japanischem Gesetz muss alles gefundene Bargeld auf einer Polizeiwache abgegeben werden. Die Finder dürfen allerdings zwischen 5 und 20 Prozent Finderlohn verlangen, falls sich der Eigentümer meldet. Sollte sich innerhalb von drei Monaten niemand melden, dann hat der Finder Anspruch auf das gesamte Geld. Falls der Finder dies nicht in Anspruch nimmt, fällt das Geld zwei weitere Monate später an die öffentliche Kasse. 2022 erhielten Finder insgesamt 480 Millionen Yen in Bar ausgezahlt.

Ein Sprecher des Tokioter Metropolitan Police Department sieht in der Zunahme von verlorenem und gefundenem Bargeld eine Rückkehr zu den früheren Einkaufsgewohnheiten und des wieder zunehmenden internationalen Tourismus nach der Pandemie.

Natürlich gibt es auch in Japan Beispiele für weniger ehrliches Verhalten. Auf der Insel Hokkaido lieferten Müllleute (ehrlicherweise) 10 Millionen Yen ab. Nicht weniger als dreizehn Personen behaupteten, das Geld gehöre ihnen – mal sei es beim Ausliefern aus einer Tasche verschwunden, mal hätten es die Eltern versehentlich weggeworfen.

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