Münzen, Medaillen und mehr

Der Centén von 1609: Die teuerste europäische Münze

Am 24. November 2025 wurde in Genf ein neuer Rekord aufgestellt: Der 1609 geprägte Centén zu 100 Escudos im Gewicht von 340 Gramm Gold ist mit einem Zuschlag von 2,3 Mio. CHF die teuerste europäische Münze der Neuzeit. Mit Aufgeld entspricht das rund 3 Mio. Euro bzw. fast 3,5 Mio. US-Dollar.

Wettbewerb der Springbrunnen in Braunschweig

Kann man einen Machtkonflikt durch das Bauen des besten Springbrunnens austragen? So geschehen in Braunschweig. Eine Medaille von 1691 erinnert daran, dass die Herrscher von Braunschweig-Wolfenbüttel und Braunschweig-Lüneburg um die Vormacht stritten. Sie zeigt die Wasserkunst, mit der der Springbrunnen von Herrenhausen betrieben wurde.

Menschen und Märkte

Neues Corporate Design für die World Money Fair

Frischer Wind bei der World Money Fair: Die weltweit größte Münzenmesse hat seit einiger Zeit einen neuen Geschäftsführer. Nun wurde auch das Corporate Design überarbeitet.

Swissmint würdigt die Windenergie

Nach den Ausgaben zu Wasser- und Sonnenenergie komplettiert die Swissmint ihre Trilogie zum Thema „Energie der Zukunft“ mit der neuen Silbermünze Windenergie. Wie seine beiden Vorgänger leuchtet die Sondermünze im Dunkeln.

CIT‘s Topography – Grand Canyon

Wer die Münze „Grand Canyon“ zum ersten Mal in die Hand nimmt, kann nicht glauben, wie detailgetreu das Relief des Grand Canyon darauf wiedergegeben ist. Mit ihr zeigen CIT und B. H. Mayer’s Kunstprägeanstalt, dass ein ultrahohes Relief auch zu einem ultratiefen Relief werden kann.

Sberatel: Wo man die tschechischen Sammler trifft

Am 8. und 9. September 2023 fand in Prag die Sberatel statt. Sie nennt sich selbst die größte Münzenmesse von Zentral- und Osteuropa – und das ist nicht übertrieben. Ursula Kampmann berichtet.

John Mussell 1942-2023

Der Gründer von Token Publishing Ltd. ist nach kurzer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben. Im Laufe der Jahre hat der Brite viele Freunde in der Welt der Numismatik gewonnen. Seine Frau Carol und sein Sohn Philip werden sein Erbe weiterführen.

Wissenschaftler analysieren den Mythos vom riesigen illegalen Antikenhandel

Dass der illegale Handel mit Kulturgütern wesentlich weniger umfangreich ist als Aktivisten behaupten, beweist eine detaillierte wissenschaftliche Studie. Sie analysiert, wie es zu dieser Lüge gekommen ist, und zeigt Wege zum Umgang mit dem Problem des illegalen Handels.