33138Christian IV
Gold 10 Dukaten (Portugalöser)
1623
AU53 NGC
Schätzpreis: 100.000 $

33146Frederik III
Gold 10 Dukaten(Portugalöser)
ND (1668-1669)
MS63S NGC
Schätzpreis: 100.000 $

33294Frederik III
Gold 10 Dukaten(Portugalöser)
ND (1661)
AU Details NGC
Schätzpreis: 100.000 $

33044Gaius (Caligula)
(AD 37-41).
AV Aureus.
NGC Choice AU 5/5 - 2/5.
Schätzpreis: 75.000 $

33085Magnentius (AD 350-353).
AV Medallion / 3-solidi.
NGC AU★ 5/5 - 4/5,
Feiner Stil.
Schätzpreis: 75.000 $

33120Charles III
8 Reales 1760/59
NR-JV AU58 PCGS
Schätzpreis: 50.000 $

33215George II
Gold Proof 5 Guineas 1729
PR63 NGC
Schätzpreis: 50.000 $

33249Transylvanien.
Georg Rakoczi
Gold Restrike 20 Ducat 1631-Dated
MS63 NGC
Schätzpreis: 50.000 $

33317Nicholas II
Gold Proof 25 Rubel (2-1/2 Imperials)
1896
PR61 NGC
Schätzpreis: 50.000 $

33012Königreich MAKEDONIEN
Alexander III der Große (336-323 BC).
AV Distater.
NGC Choice AUS 5/5 - 5/5,
Feiner Stil.
Schätzpreis: 30.000 $
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Worin unterscheiden sich Gedenkmünzen von Sammlermünzen?

Ich hielt das Wort „Sammlermünze“ lange für eine Erfindung unwissender Münzstätten, bis ich erfuhr, woher der Begriff kommt. Eine Sammlermünze ist nämlich keineswegs eine Gedenkmünze – jedenfalls im europäischen Beamtendeutsch.

von Ursula Kampmann

Inhalt

Alles begann mit den Verhandlungen zur europäischen Währungsunion, als die Väter des Euros festlegten, wie die neuen Münzen aussehen sollten, samt nationaler und gemeinsamer Seite. Was sie dabei völlig vergaßen, waren die beliebten Gedenkmünzen, die zu diesem Zeitpunkt in ganz Europa erschienen. Jede Münzstätte hatte ihre eigenen Techniken, ihre eigenen Motive und ihre eigenen Nominale; ja jeder nutzte andere Metalle, wie sie in der gewöhnlichen Münzprägung nicht vorkamen.

Der erste Gesetzesentwurf zu den Euromünzen verbreitete deshalb einige Unruhe unter den europäischen Münzstätten-Direktoren, die sich zu einer Arbeitsgruppe zusammengefunden hatten. Glücklicherweise hatten einige von ihnen einen heißen Draht zur jeweiligen Nationalbank. Die brachte das Anliegen der Sammler zu den Politikern und so wurde in die Verträge ein Paragraph über die Gedenkmünzen eingefügt, nur dass man sie jetzt – immerhin haben wir es mit Beamten zu tun – nicht mehr Gedenkmünzen, sondern Sammlermünzen nannte.

Österreich. 3 Euro SAMMLER-Münze

Österreich. 3 Euro SAMMLER-Münze „Buckeldrachenkopf“ 2025. Foto: Münze Österreich

Was sind Sammlermünzen?

Gemäß der EU Verordnung Nr. 651/2012 des Europäischen Parlaments vom 4. Juli 2012 sind Sammlermünzen Münzen, die nicht für den Umlauf bestimmt und von den Umlaufmünzen leicht zu unterscheiden sind. Euro-Sammlermünzen gelten nur im Ausgabemitgliedstaat als gesetzliches Zahlungsmittel und werden nicht mit dem Ziel ausgegeben, sie in Umlauf zu bringen.

Mit anderen Worten: Das beliebte Experiment, eine Sammlermünze wie die deutsche 35 Euro-Silbermünze in den Supermarkt zu bringen, um mit ihr zu zahlen, ist unsinnig, auch wenn Artikel darüber regelmäßig gute Klickzahlen generieren. Sammlermünzen wie die 35 Euro-Münzen sind nämlich nicht für den Zahlungsverkehr gedacht. Deshalb sind Supermärkte nicht gezwungen, diese anzunehmen. Man könnte sogar darüber nachdenken, ob eine lokale Bank, die eine Gedenkmünze zum Nominalpreis ausgegeben hat, verpflichtet ist, diese wieder zurückzunehmen. Die einzige Stelle, wo eine Sammlermünze zum Nominalwert akzeptiert werden muss, ist die jeweilige Nationalbank. Und das bedeutet, dass sich unsere europäischen Sammlermünzen in nichts von den Non Circulating Legal Tender Prägungen anderer Staaten unterscheiden.

Wodurch unterscheidet sich eine Sammlermünze von der Umlaufmünze?

Die genannte Verordnung regelt auch, worin sich die Sammlermünzen von den Umlaufmünzen unterscheiden. So dürfen sie nicht den gleichen Nennwert haben wie eine Umlaufmünze. Sie müssen hinsichtlich Motiv und Randumschrift problemlos von den Umlaufmünzen zu unterscheiden sein. Außerdem müssen zwei von drei Merkmalen von den aktuellen Umlaufmünzen abweichen: Farbe, Durchmesser oder Gewicht. Der Preis für Sammlermünzen kann, muss aber nicht über ihrem Nennwert liegen. Wichtig ist nur, dass die Mitgliedstaaten dafür verantwortlich sind, dass es keinen Anreiz gibt, die Sammlermünzen in Umlauf zu bringen.

Alles klar?

Italien. 2 Euro GEDENK-Münze

Italien. 2 Euro GEDENK-Münze „400 Jahre Markusdom“ 2017. Foto: Gerd Seyffert. cc-by-sa 4.0

Was sind Gedenkmünzen?

Sind dann die 2 Euro-Münzen mit den hübschen Rückseitendarstellungen Sammlermünzen? Nein, sind sie nicht. Bei ihnen handelt es sich um Gedenkmünzen, also Münzen, die zum Gedenken an ein bestimmtes Ereignis ausgegeben werden und im Umlauf zirkulieren können. Zu Beginn war ihre Ausgabe auf zwei Stück pro Land beschränkt. Falls eine Gemeinschaftsausgabe beschlossen wurde – wie zum Beispiel jene so entsetzlich langweilige Münze auf die römischen Verträge -, dann wird diese nicht zu den beiden Ausgaben gezählt.

Sammlermünzen ist der europäische Begriff für NCLT

Das Wort Sammlermünze ist also ein rein europäischer Begriff, aber kein europäisches Phänomen. Andere Staaten haben in ihrer Gesetzgebung andere Worte für das gleiche Vorgehen. Nehmen wir das Beispiel der Royal Canadian Mint, die ebenfalls Münzen prägt, die nicht für den Umlauf gedacht sind. Sie heißen, gemäß dem Royal Canadian Mint Act von 1985, non-circulation coins. Die Definition ist ganz klar und entspricht der im europäischen Gesetz: Als non-circulation coin gilt eine Münze aus unedlem Metall, Edelmetall oder einer beliebigen Kombination dieser Metalle, die nicht für den Umlauf bestimmt ist. Die Royal Canadian Mint ist ermächtigt, selbst Motive für ihre Münzen zu finden. In Sammlerkreisen hat sich, wie gesagt, für diese Münzen der Ausdruck „NCLT“ etabliert, also Non Circulating Legal Tender, ein Begriff, den wir Ihnen schon einmal erklärt haben

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