Schätzpreis: 2.200 EURGROSSBRITANNIEN.
Penny, ND (1016-23).
Münzstätte Cricklade. Cnut.
NGC MS-64.
17002
Schätzpreis: 15.000 EURDÄNEMARK.
4 Taler Klippe, 1604.
Münzstätte Kopenhagen. Christian IV.
NGC AU Details.
17046
Schätzpreis: 600.000 EURNORWEGEN.
10 Dukaten (Portugaloser),
ND (1661). Münzstätte Christiania. Frederik III.
NGC AU Details.
18103
Schätzpreis: 10.000 EURSCHWEDEN.
Wolgast. 4 Taler, 1633.
Münzstätte Wolgast. Gustav II Adolf.
NGC AU-58.
18172
Schätzpreis: 20.000 EURDEUTSCHLAND
Sachsen. Gold Medaille /
10 Dukaten, 1635. Johann Georg I.
NGC MS-62.
18212
Schätzpreis: 18.000 EURFRANKREICH.
Kunstausstellung Gold Medaille,
1881. Société des Artistes Français.
NGC MS-61.
18255
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Schafft Deutschland die 1- und 2-Cent-Münzen ab?

Das Nationale Bargeldforum spricht sich dafür aus, bei Barzahlungen in Deutschland auf die nächsten fünf Eurocent auf- oder abzurunden. Das Bundesfinanzministerium wird gebeten, sich für eine gesetzliche Rundungsregelung in Deutschland einzusetzen und diese voranzutreiben. Die Rundungsregeln sollten in Europa möglichst einheitlich sein

Bild: Greg Montani über Pixabay.

Bild: Greg Montani über Pixabay.

Das Nationale Bargeldforum wurde im Februar 2024 auf Initiative der Deutschen Bundesbank mit dem Ziel gegründet, Bargeld als allgemein verbreitetes Zahlungsmittel zu sichern und verfügbar zu halten. In dem Gremium sind die Verbände der Kreditwirtschaft, des Einzelhandels, des Verbraucherschutzes, der Geld- und Wertdienstleistungsbranche und der Automatenbetreiber vertreten.

Die vorgeschlagene Rundungsregel würde bedeuten, dass Käufer und Verkäufer bei einer Barzahlung die Summe des Gesamteinkaufs auf die nächsten fünf Cent auf- oder abrunden müssten. Kaufsummen, die auf ein oder zwei Cent enden, würden abgerundet und Beträge, die auf drei oder vier Cent enden, aufgerundet. Statt 4,99 Euro würden dann beispielsweise 5 Euro fällig, statt 1,02 Euro hingegen nur 1 Euro. In einigen europäischen Ländern wie in Finnland oder den Niederlanden ist dies gängige Praxis. Eine einheitliche europäische Lösung steht bisher aus.

Kleinmünzen sind laut Umfragen nicht sehr beliebt: Im jüngsten Eurobarometer sprach sich die Mehrheit der Befragten dafür aus, die 1- und 2-Cent-Münzen abzuschaffen. Diese Meinungsumfrage wird jährlich von der Europäischen Kommission in allen EU-Staaten in Auftrag gegeben. Zudem kehren die 1- und 2-Cent-Münzen seltener zu den nationalen Zentralbanken des Euroraums zurück als die Münzen mit höheren Nennwerten. Dies spricht dafür, dass diese Kleinmünzen überwiegend gehortet werden oder verloren gehen.

Insgesamt sind die ökonomischen und ökologischen Kosten für Herstellung, Verpackung und Transport der 1- und 2-Cent-Münzen im Verhältnis zu ihrem Nennwert hoch. „Wenn wir auf den Umlauf von 1- und 2-Cent-Münzen verzichteten, würde Bargeld für die Nutzerinnern und Nutzer attraktiver. Außerdem wäre der Bargeldkreislauf nachhaltiger und effizienter“, erklärte Burkhard Balz, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank und Vorsitzender des Nationalen Bargeldforums.

Alle Sitzungsprotokolle und Ergebnisse des Nationalen Bargeldforums sind auf der Webseite nachzulesen. Die Seite dient außerdem als zentrale Informationsquelle zum Thema Bargeld. Es finden sich dort auch grundlegende Informationen zu Banknoten und Münzen.

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