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Frühjahrsauktionen 437 und 438 bei Busso Peus Nachf.

Dr. Busso Peus Nachf.

Auktionen 437-438

Münzen

24.-26. April 2024

D-Frankfurt a. M.

Die Frühjahrsauktionen 437 und 438 von Dr. Busso Peus Nachf. finden vom 24. bis zum 26. April 2024 in Frankfurt am Main statt. Offeriert werden über 2800 Lose von den Anfängen der Münzprägung bis hin zu zeitgenössischen Medaillen. Ein Highlight ist die Sammlung Hoesch – Tiere und Jagd, die in einem Sonderkatalog aufgearbeitet ist.

Los 284: Griechen. Reich der Ptolemäer. Ptolemaios V. Epiphanes (204-180 v. Chr.). Oktodrachme, 193/192 v. Chr., Paphos. Sehr selten. Sehr schön/Vorzüglich. Etwas rau im Avers. Startpreis: 7.500 EUR.

Los 284: Griechen. Reich der Ptolemäer. Ptolemaios V. Epiphanes (204-180 v. Chr.). Oktodrachme, 193/192 v. Chr., Paphos. Sehr selten. Sehr schön/Vorzüglich. Etwas rau im Avers. Startpreis: 7.500 EUR.

Auktion 437

Die Auktion 437 startet mit einem besonders breiten Spektrum antiker Münzen. Das Verhältnis von griechischen und römischen Prägungen ist sehr ausgewogen, auch die Bandbreite von günstigen griechischen Bronzen bis hin zu Aurei in hoher Qualität und von erlesener Provenienz ist groß. Besonders hervorzuheben ist, neben einigen sowohl raren als auch historisch bedeutenden Einzelstücken, eine kleine, aber exquisite Sammlung von Goldmünzen aus der antiken Prägestätte Trier.

Los 1425: Altdeutschland. Stadt Freiburg. Taler 1733. Hübsche Patina. Äußerst selten Sehr schön/Vorzüglich. Startpreis: 25.000 EUR.

Los 1425: Altdeutschland. Stadt Freiburg. Taler 1733. Hübsche Patina. Äußerst selten Sehr schön/Vorzüglich. Startpreis: 25.000 EUR.

Im weiteren Verlauf werden eine Spezialsammlung von Silbermedaillen des Medailleurs Karl Goetz (ca. 190 Lose), von Frankfurt (ca. 200 Lose) sowie eine wegen ihrer Raritäten bedeutende Sammlung Württembergischer Münzen angeboten. Natürlich finden sich auch in allen anderen Gebieten des In- und Auslands vom Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit zahlreiche Perlen, so dass sich ein ausgewogener Universalkatalog dem Interessenten präsentiert.

Los 3012: Griechen. Bruttium, Kaulonia. Stater, 525/500 v. Chr. Kabinettstönung Fast vorzüglich. Einige wenige Kratzer im Avers, Korrosionsspuren im Revers. Startpreis: 5.000 EUR.

Los 3012: Griechen. Bruttium, Kaulonia. Stater, 525/500 v. Chr. Kabinettstönung Fast vorzüglich. Einige wenige Kratzer im Avers, Korrosionsspuren im Revers. Startpreis: 5.000 EUR.

Auktion 438: Sammlung Rudolf Hoesch – Tiere und Jagd

Ein Highlight unter den Angeboten von Peus ist die Sammlung Rudolf Hoesch – Tiere und Jagd, die im separaten Auktionskatalog 438 präsentiert wird, um der kulturhistorischen Bedeutung dieser Spezialsammlung gerecht zu werden. Die Sammlung beginnt mit 167 Stücken aus der Antike, darunter eine hübsche Strecke von Kaulonia, ein seltener Nominalsatz Mithradates‘ VI. von Pontos und fünf Kontorniaten. Die Antikenpartie besticht besonders durch teils hervorragende Provenienzen (u.a. Apostolo Zeno, 1668-1750) und die Tatsache, dass es sich vielfach um in der Spezialliteratur publizierte Exemplare handelt.

Los 3293: Römisch-Deutsches Reich. Maximilian I. (1508-1519), seit 1490 Landgraf des Elsasses, Graf von Tirol. Guldiner, 1479 (nach 1511). Zur Erinnerung an die Hochzeit mit Maria von Burgund. Stempel von Ulrich Ursentaler. Äußerst selten. Sehr schön. Startpreis: 30.000 EUR.

Los 3293: Römisch-Deutsches Reich. Maximilian I. (1508-1519), seit 1490 Landgraf des Elsasses, Graf von Tirol. Guldiner, 1479 (nach 1511). Zur Erinnerung an die Hochzeit mit Maria von Burgund. Stempel von Ulrich Ursentaler. Äußerst selten. Sehr schön. Startpreis: 30.000 EUR.

Auch die Münzen des Mittelalters und der Neuzeit besitzen teilweise weit zurückreichende Provenienzen. Viele sind seit Jahrzehnten nicht mehr auf dem Markt gewesen. Der Sammler hat auf allen Gebieten mit Sachverstand und auch mit dem nötigen finanziellen Aufwand gesammelt. Die fünfstellig getaxten Münzen und Medaillen, zum Teil großformatig aus Gold und Silber, sind hier gar nicht aufzuzählen. Rudolf Hoesch sah weit über den heimatlichen Tellerrand hinaus und sammelte mit gleicher Begeisterung europäische wie überseeische Münzen aus vielen Jahrhunderten. Unter den deutschen Münzen hatten es ihm die Münzen der Grafen von Stolberg mit dem Bild des Hirsches als Inbegriff des Jagdwildes angetan. Hier findet sich eine mit über 170 Einzellosen ungewöhnlich umfangreiche Sammlung von der Brakteatenzeit bis zum Ende der Prägetätigkeit. Manche dieser Münzen stammen noch aus der Slg. Friederich, der Sammlung des Experten schlechthin, und sind seitdem im Handel nicht mehr aufgetaucht.